MPU Cannabis · Karlsruhe & bundesweit online

MPU wegen Cannabis –
Gut vorbereitet, sicher bestehen

Auch nach der Legalisierung gelten beim Fahren strenge Regeln. Ich helfe Ihnen, die MPU zu verstehen und glaubwürdig vorbereitet zu sein.

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Was Sie jetzt wissen müssen

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3,5 ng/ml THC-Grenze
Wer mit 3,5 ng/ml THC oder mehr im Blutserum ein Kraftfahrzeug führt, begeht in der Regel eine Ordnungswidrigkeit. Dies kann u. a. ein Bußgeld, Punkte und ein Fahrverbot nach sich ziehen.
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12 Monate Abstinenz
In der Regel wird ein Jahr nachgewiesene Abstinenz verlangt – durch Bluttests, Urinproben und ggf. Haaranalyse.
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Trennung Kiffen & Fahren
Der Gutachter will glaubwürdig erkennen, dass Sie Konsum und Fahren zuverlässig trennen können – oder dauerhaft abstinent sind.

MPU Cannabis: Was hat sich durch die Legalisierung geändert?

Seit April 2024 ist Cannabis in Deutschland für Erwachsene zum privaten Konsum legal. Was viele nicht wissen: An den Fahreignungsregeln hat sich dadurch nichts geändert. Die Fahrerlaubnisverordnung (FeV) unterscheidet nicht zwischen legalem und illegalem Konsum – entscheidend ist, ob Sie fahrgeeignet sind.

Wichtig: Legaler Konsum schützt nicht vor einer MPU. Wer regelmäßig Cannabis konsumiert und Kraftfahrzeuge führt, muss weiterhin damit rechnen, dass die Behörde die Fahreignung in Frage stellt.

Was wird bei der MPU Cannabis geprüft?

Die MPU wegen Cannabis prüft vor allem, ob Sie die Fähigkeit und den Willen haben, Konsum und Fahren sicher zu trennen. Der Gutachter unterscheidet dabei zwischen:

Was fragt der Gutachter konkret?

Im Gutachtergespräch geht es um Ihre persönliche Geschichte mit Cannabis: Wie lange haben Sie konsumiert? In welchen Situationen? Was hat sich verändert? Und – ganz zentral – wie stellen Sie sicher, dass Sie nie wieder unter Einfluss fahren oder Ihren Konsum so kontrollieren, dass die Fahrsicherheit gewährleistet ist?

Einstudierte Antworten erkennen Gutachter sofort. Was zählt, ist ehrliche, tiefe Reflexion. Die erarbeiten wir gemeinsam in der Beratung.

Jetzt kostenlos Situation einschätzen lassen

Im Erstgespräch (30 Min., kostenlos) klären wir gemeinsam, was in Ihrem Fall gilt und wie eine Vorbereitung aussehen kann.

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Mehr zum Thema lesen Sie in meinem ausführlichen Ratgeber: MPU wegen Cannabis – Was erwartet Sie wirklich?

MPU Cannabis – Ihre Fragen beantwortet

Wer mit 3,5 ng/ml THC oder mehr im Blutserum ein Kraftfahrzeug führt, begeht in der Regel eine Ordnungswidrigkeit. Dies kann u. a. ein Bußgeld, Punkte und ein Fahrverbot nach sich ziehen. Bei regelmäßigem Konsum, Mischkonsum mit Alkohol oder anderen Drogen oder bei Cannabis-Abhängigkeit kann zusätzlich eine MPU angeordnet werden.
Nein. Die Legalisierung betrifft das Strafrecht, nicht die Fahrerlaubnisverordnung. Die Anforderungen an die Fahreignung sind unverändert. Regelmäßiger Konsum und Fahren bleiben unvereinbar.
Bei regelmäßigem Konsum wird in der Regel 12 Monate Abstinenz verlangt, nachgewiesen durch Blut- und Urinuntersuchungen sowie ggf. Haaranalyse. Bei gelegentlichem Konsum können die Anforderungen individuell geringer sein – das klären wir im Erstgespräch.
Das hängt vom Einzelfall ab. Haaranalysen können einen längeren Zeitraum (bis zu 6 Monate) nachweisen und werden manchmal zusätzlich zu Blut-/Urinwerten verlangt. Im Erstgespräch klären wir, was in Ihrem Fall gefordert wird.
Der Gutachter fragt nach Ihrer Konsumgeschichte, den Hintergründen des Konsums, ob Sie Konsum und Fahren zuverlässig trennen können und welche konkreten Veränderungen stattgefunden haben. Glaubwürdigkeit ist entscheidend.